Starke Leistung wurde nicht belohnt

Am vergangenen Wochenende trafen die D-Juniorinnen des FC Zella-Mehlis in der ersten Runde des Landespokals auf die SG 1921 Merxleben. In einem spannenden und intensiven Pokalfight zeigten die Gastgeberinnen eine starke Leistung, mussten sich am Ende aber unglücklich im Neunmeterschießen mit 0:3 geschlagen geben.

Von Beginn an übernahm der FCZM die Kontrolle über das Spielgeschehen. Mit viel Ballbesitz, gutem Kombinationsspiel und einer kämpferisch geschlossenen Mannschaftsleistung erarbeiteten sich die Mädels zahlreiche Torchancen. Doch wie so oft im Fußball fehlte das Quäntchen Glück im Abschluss – entweder verhinderte das Aluminium die Führung oder die stark aufgelegte Torhüterin der Gäste parierte glänzend. So scheiterte Mira Wenzel am Pfosten (11.), Edda Höfer schießt frei vor dem Tor rechts vorbei (15.), Emma Pohls Freistoß landete auf dem Tornetz (23.) und wiederum Mira fand in der Torfrau ihren Sieger (25.).

Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich wenig am Spielverlauf: Zella-Mehlis blieb spielbestimmend, Merxleben setzte auf Konter. Trotz drückender Überlegenheit wollte der Ball einfach nicht ins Netz. Ella Denecke brachte mit der größten Chance zu wenig Schärfe in ihren Abschluss (41.) und so ging es torlos in die Verlängerung, in der sich das Drama fortsetzte.

Die große Chance zur Entscheidung bot sich dem FCZM dann in der Verlängerung – ein Handspiel im Strafraum der SG Merxleben führte zum Handneunmeter. Nach kurzer Abstimmung nahm sich Kapitänin Mila Brandl den Ball, doch auch hier blieb das Glück verwehrt: Der Ball war zu zentral geschossen und der Nachschuss ging übers Tor (65.).

So musste das erste Neunmeterschießen der Zella-Mehliser Mädels über das Weiterkommen entscheiden. Man merkte, dass so richtig keine Spielerin schießen wollte – schließlich nahmen sich Edda Höfer, Marta Brandl und Ylvi Höfer der Sache an. Während Merxleben eiskalt verwandelte, fehlte bei Zella-Mehlis diesmal das Glück und die Nervenstärke. Am Ende stand ein 0:3 im Neunmeterschießen – ein bitteres Ergebnis nach einer spielerisch überzeugenden Leistung.

Trotz des unglücklichen Ausscheidens können die FC-Girls stolz auf ihre Leistung sein. Mit viel Einsatz, Teamgeist und spielerischer Überlegenheit haben sie gezeigt, welches Potenzial in ihnen steckt. Jetzt heißt es: Kopf hoch, weiter hart arbeiten – die nächste Chance kommt bestimmt!

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